Shimano Europe Präsident: "Radfahren steht weiterhin an erster Stelle"
Fabio Takayanagi, neu ernannter Präsident der Shimano Europe Group, blickt optimistisch in die Zukunft der Fahrradindustrie – trotz der Herausforderungen nach der Pandemie
bei der Lagerhaltung und globaler Störungen in der Lieferkette.
„Wir müssen mehr Menschen dafür begeistern, Fahrradmechaniker zu werden, um die Kundenzufriedenheit zu erhalten und ihre Fahrräder zuverlässig zu halten“,
sagt der Präsident der Shimano Europe Group, Fabio Takayanagi. – Foto: Shimano
Die wichtigsten Erkenntnisse aus seinem aktuellen Interview:
🚲 Die Kundentreue bleibt stark – die während der Pandemie neu hinzugewonnenen Radfahrer sind weiterhin aktiv, mit hoher Teilnahme an Rennrad-, Gravel- und Freizeitveranstaltungen.
⚙️ Der Druck auf die Lieferkette hält an – steigende Kosten für Rohstoffe wie Aluminium beeinflussen weiterhin die Lieferzeiten in der gesamten Branche.
🔧 Der Mangel an Mechanikern ist ein echtes Engpassproblem – Shimano hat Schulungsprogramme gestartet, um der wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Technikern gerecht zu werden.
🌍 Das Fahrrad bleibt der Schlüssel zur Lösung urbaner Mobilität und zur CO2-Reduzierung – und Takayanagi ist überzeugt, dass die Branche bereit ist, sich dieser Herausforderung zu stellen.
Als erfahrener globaler Führungskraft mit 20 Jahren bei Shimano bringt Takayanagi Erfahrungen aus den USA, China, Lateinamerika und Japan in seine neue Rolle als Leiter der EMEA-Region ein.